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1.4.12 Die erste Müllabfuhr in Bömighausen

Sorge bereitet Bömighausen- wie vielen anderen Gemeinden- die Müllbeseitigung. Nachdem der Müllplatz in einem aufgegebenen Steinbruch an der Straße zwischen Bömighausen und Alleringhausen nicht sehr zur Verschönerung der Umgebung beigetragen hatte, legten die Gemeindemitglieder „In der Buh“ eine neue Grube an. Seit einiger Zeit meldete der Naturschutzbeauftrage seine Bedenken gegen diesen Platz an. Was sollen nun die armen Bömighausener tun? Sie waren schon stolz, dass die Müllabfuhr überhaupt klappte. Wohin nun mit dem Wohlstandmüll?

Die Entwicklung der Müllabfuhr aufgezeigt am Beispiel der Gemeinde Bömighausen. Es lassen sich vier Entwicklungsstufen feststellen.

1. Die Zeit vor dem Entstehen größerer Müllmengen.

Für unsere Vorfahren war ein Müllproblem kaum vorhanden. Vieles wurde wiederverwertet (Umnutzung), verfüttert bzw. kompostiert (Naturprodukte) oder verbrannt (z.B. Papier und Holz). Selbst Bausteine wurden möglichst mehrfach gebraucht oder als Schotter für Wege verwendet. Lumpen und Altmetall wurden gesammelt.

2. Die wilde Müllablagerung

Vor dem 2. Weltkrieg stieg langsam auch die Menge des anfallenden Mülls an. Diese Entwicklung wurde durch den Krieg unterbrochen, denn fast alles wurde gebraucht oder gesammelt (vgl. Schulsammlungen). Nach den ersten Aufbaujahren des Krieges wuchs auch die anfallende Müllmenge. Unbrauchbares wurde meist mit Handwagen in Jaustes Kurve (oder an anderen Stellen der Gemarkung) gebracht und an der Böschung abgekippt. Diese wilden Müllkippen waren unhygienisch und unschön.

3. Die erste geordnete Müllabfuhr im Upland

Die sehr unbefriedigende Situation der wilden Müllablagerungen wurde in Bömighausen als erster Gemeinde im Upland durch eine geordnete Müllabfuhr und Müllablagerung in einer größeren ausgeschobenen Fläche in der Buh abgelöst (s. Schreiben Zölzer). Die ersten „Müllkutscher“ dieser Müllabfuhr waren Fritz Römer und Fritz Behlen. Die Entwicklung war durch die Erweiterung des Fremdenverkehrs und wachsendes Umweltbewusstsein angeregt. Doch viele Einwohner scheuten die anfallenden Gebühren.

2. Die wilde Müllablagerung

Vor dem 2. Weltkrieg stieg langsam auch die Menge des anfallenden Mülls an. Diese Entwicklung wurde durch den Krieg unterbrochen, denn fast alles wurde gebraucht oder gesammelt (vgl. Schulsammlungen). Nach den ersten Aufbaujahren des Krieges wuchs auch die anfallende Müllmenge. Unbrauchbares wurde meist mit Handwagen in Jaustes Kurve (oder an anderen Stellen der Gemarkung) gebracht und an der Böschung abgekippt. Diese wilden Müllkippen waren unhygienisch und unschön.

3. Die erste geordnete Müllabfuhr im Upland

Die sehr unbefriedigende Situation der wilden Müllablagerungen wurde in Bömighausen als erster Gemeinde im Upland durch eine geordnete Müllabfuhr und Müllablagerung in einer größeren ausgeschobenen Fläche in der Buh abgelöst (s. Schreiben Zölzer). Die ersten „Müllkutscher“ dieser Müllabfuhr waren Fritz Römer und Fritz Behlen. Die Entwicklung war durch die Erweiterung des Fremdenverkehrs und wachsendes Umweltbewusstsein angeregt. Doch viele Einwohner scheuten die anfallenden Gebühren.

4. Die moderne Müllentsorgung.

Ende der 60er Jahre ist Bömighausen an das moderne, zeitgemäße Entsorgungssystem mit Müllautos und Mülltonnen der Großgemeinde angeschlossen worden.